Germanistik / Deutsch

Aktuelles

Goethe-Gesellschaft Bremen e.V. – Jahresprogramm 2017/18

Der am 26. Okt. 1941 gegründete Verein versteht sich als autonome Bremer Ortsvereinigung der am 20. Juni 1885 gegründeten internationalen Goethe-Gesellschaft in Weimar und fördert deren Ziele. Durch Vorträge, Seminare, Rezitationen, Exkursionen und Publikationen möchte er zu vertiefter Kenntnis Goethes beitragen, seine Bedeutung für die moderne Welt aufzeigen und der ihm gewidmeten Forschung Anregungen geben. Bei kontinuierlicher Wahrung dieser grundsätzlichen Aufgabenstellung bemüht sich die Bremer Ortsvereinigung insbesondere um eine lebendige und weltoffene geistige Auseinandersetzung mit den Ergebnissen und Tendenzen gegenwärtiger Goethe-Rezeption in Literatur, Kunst und Wissenschaft.

Vorträge

Do. 5. Okt. 2017
19 Uhr

Prof. Dr. Dieter Richter, Bremen

Lady Hamilton und die Antike

Antikenmuseum im Schnoor, Marterburg 55-58

Zusammen mit dem Freundeskreis der Antike

Di. 14. Nov. 2017
19 Uhr

Prof. Dr. h.c. Klaus G. Saur, München

Deutsche Verlage im Nationalsozialismus

Haus der Wissenschaft, Sandstr. 4/5, Großer Saal

Zusammen mit der Historischen Gesellschaft im Rahmen der Wittheit

Do. 30. Nov. 2017
19 Uhr

Prof. Dr. Hans Kloft, Bremen

Nausikaa – eine Frauengestalt bei Homer und Goethe

Antikenmuseum im Schnoor, Marterburg 55-58

Zusammen mit dem Antikenmuseum

Fr. 9. Feb. 2018
19 Uhr

Prof. Dr. Hans-Wolf Jäger, Bremen

Vergil in der deutschen Aufklärung und Klassik

Haus der Wissenschaft, Sandstr. 4/5, Großer Saal

Zusammen mit dem Freundeskreis der Antike

Mo. 26. Feb. 2018
19 Uhr

Michael Huesmann, Senatsdirektor, Bremen

Gemeinsam. Verantwortung. Wahrnehmen. Das inklusive Schulsystem in Bremen

Haus der Wissenschaft, Sandstr. 4/5, Großer Saal

So. 18. März 2018
17 Uhr

Anna Markova und Gennady Kuznetsov, Bremen

Lyrik und Musik im Dialog.

Ein musikalisch-lyrischer Vortragsabend

Villa Ichon, Goetheplatz, Goldener Saal

Do. 29. März 2018
19 Uhr

Hauke Kuhlmann und Florian Pehlke, Bremen

Hinter Winkelmanns Rücken.

Das Mittelalter in Klassik und Romantik

Haus der Wissenschaft, Sandstr. 4/5, Kleiner Saal

Ringvorlesung des IMFF im Wintersemester 2016/17: Mythen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

Mythen sind, vereinfacht gesagt, elementare Darstellungen in Bildform oder als Erzählung, die uns erklären, woher wir kommen und warum wir so sind, wie wir sind. Sie berichten von Göttern, Helden, großen Familien und herausragenden Ereignissen aus ferner Vorzeit. So bestimmen Mythen das Bild der Vergangenheit entscheidend mit, ohne sich an Faktizität, Logik oder Wahrscheinlichkeit messen lassen zu müssen. Dies gilt auch für Mythen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, denen die diesjährige Ringvorlesung des Instituts für Mittelalter und Frühneuzeitforschung (IMFF) gilt. Die Vortragsreihe setzt damit die letztjährigen Ringvorlesungen fort und ergänzt sie, ohne sie aber vorauszusetzen.

Behandelt werden etwa der Mythos um den Zauberer Merlin und die Figur des Schwanenritters; die Anfänge des Faust-Mythos und Formen des Aberglaubens im Mittelalter. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Rezeption von  Mittelaltermythen, z. B. in Gedichten der Gegenwart sowie in zeitgenössischen, transkulturellen Auseinandersetzungen mit dem Orient und den Kreuzzügen.

Studierende aller Fächer und die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen! Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

PD Dr. Sonja Kerth, Tel. 0421/218-68241, Email: skerth@uni-bremen.de
Sekretariat: Vera Stollberg, Tel. 0421/218-68058, Email: vstollberg@uni-bremen.de